Bauhaus in Israel- Vom Mythos zum UNESCO-Weltkulturerbe- Vortrag mit Bildern von Dr. Ines Sonder

Mittwoch, 4. September 2019 – 19 Uhr

Viele jüdische Architekt/innen, die an europäischen Hochschulen, darunter dem BAUHAUS ausgebildet waren, emigrierten in den 1930ger Jahren ins britische Mandatsgebiet Palästina und brachten das Formenvokabular der architektonischen Moderne mit in ihre neue Heimat. Insbesondere in Tel Aviv entstand ein einzigartiges Ensemble von über 4.000 modernistischen Bauten, die 2003 als „Weiße Stadt“ zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Heute bemühen sich das Bauhaus-Center Tel Aviv und das White City Center um ihre Erforschung und ihren Erhalt. Im 100. Jahr der Gründung des BAUHAUSES in Deutschland zeigt der Vortrag von Ines Sonder noch einmal alle Aspekte der Architekten und ihren Arbeiten auf, die sie als Juden in Israel weiterführten. Dabei geht Frau Dr. Sonder auch auf die Schwierigkeiten bei der Restaurierung der Gebäude in Tel Aviv ein und erzählt von ihren eigenen Begegnungen und Arbeiten im heutigen Israel. Sie stellt uns auch ihr Buch „Lotte Cohn- Baumeisterin des Landes Israel“ vor.

Dr. Ines Sonder arbeitet im Moses Mendelssohn Zentrum in Potsdam. Sie studierte Kunstgeschichte und Israelwissenschaften und promovierte über zionistische Gartenstadtrezeption.

 

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